Wie bäckt man gutes Stockbrot?
Warum ist Stockbrot so beliebt?
Ein Zeltlager ohne Stockbrot? -Undenkbar! Wer als Kind nicht selbst am Lagerfeuer gesessen und den Teig über der Flamme gehalten hat, dem muss ein großes Stück Kindheit entgangen sein. Auch auf unseren Lagern gehört Stockbrot-backen fest dazu. Wie genau das bei uns aussieht und was unser Geheimtipp ist, erfahrt Ihr im folgenden Artikel.
Welche Menge ist genug?
Typischerweise backen wir Stockbrot mit vielen Kindern. Bei so großen Gruppen ist die Kalkulation der Menge nicht immer einfach.
- Für Kinder genügt gewöhnlich eine Teigmenge von 200g pro Person.
- Das ergibt in etwa 3 Stockbrote pro Kind.
Falls doch noch Teig übrig bleibt: Am nächsten Tag Pfannenfladen mit den Resten backen.
Der richtige Stock
Besonders viel Spaß macht den Kindern die Auswahl und das Schnitzen des eigenen Stocks.
Doch worauf sollte man dabei achten?
- Der Stock sollte nicht zu schwer sein: Ein Durchmesser von 4-6 cm ist optimal
- Der Stock sollte nicht zu kurz sein: Eine Länge von etwa 2 m sollte es minsestens sein
Das Schnitzen
- Die Rinde muss nur am oberen Ende entfernt werden, etwa die oberen 20 cm sollten sauber abgezogen werden
Das richtige Feuer
Unser Tipp: Auf die Glut warten
Was kann man am Über-das-Feuer-halten schon falsch machen? Einiges! Das Stockbrot wird schnell schwarz, wenn die Kinder es in die Flamme halten. Zuerst wirft der Teig dann Blasen, dann wird er schnell schwarz. Darum: Wie beim Grillen sollte zuerst eine gute Glut bestehen, bevor der Teig am Stock darüber gebacken wird.






