Erkundung im alten Stollen
Die Planung unsrer "Forschungsreise"
Ein halbes Jahr schon sind die Biber am Erforschen der Gesteinswelt unserer Umgebung. Langsam sind wir schon etwas erfahren im Suchen und Bestimmen von Steinen. Als wir erfahren, dass in unserer Nähe Schwerspat, Eisenerz und vieles mehr zu finden sind, sind wir Feuer und Flamme! Doch wo genau müssen wir suche? Unsere Recherche führt uns nach Büchenbronn bei Pforzheim. Dort liegt im Wald ein altes Bergwerk, wo noch viele Spuren zu finden sind. Zu unserem großen Glück erhalten wir Kontakt zum Verein der Mineralien- und Fossilienfreunde Pforzheim e.V. MIt der Hilfe dieser Gesteinsexperten planen wir unsere Forschungsexkursion.
Mit Hammer und Meißel unterwegs
Bei strahlendem Sonnenschein beginnen wir unseren ganz besonderen Ausflug. Gemeinsam mit einem der Gesteinsexperten vom Mineralien- ud Fossilienfreunde Pforzheim e.V. gehen wir auf eine Wanderung der besonderen Art. Wer die Orte kennt, an denen man suchen muss kann dort Schwerspat, Eisenerz und Fluorit finden. An einer der verschiedenen Stationen der Wanderung können die Wölflinge alte Landkarten betrachten. Wir finden auf dem Weg Grenzsteine der alten badisch-württembergischen Grenze. Die Kinder sind begeistert und hören aufmerksam zu.
Doch der klare Höhepunkt der Wanderung ist an einem fast unscheinbaren Abhang mitten im Wald erreicht. Hier macht unser Experte halt und erklärt uns, dass es hier etwas Besonderes zu finden gibt. Denn tritt man einige Meter in den Wald hinein, so kommt man auf eine Gesteinshalde. Hier wollen wir unsere Suche beginnen.
Voll Tatendrang ziehen die jungen Pfadfinder in den Wald und werden bald fündig! Große und kleine Gesteinsbrocken sammeln sich und werden genau unter die Lupe genommen. Mit Hammer und Meißel können die Wölflinge auch ins Innere der Steine blicken und entdecken viele verschiedene Mineralien. Die schönsten Funde darf jeder natürlich mit nach Hause nehmen, auch wenn die Auswahl nicht immer leicht fällt.
Auf der Wanderung besuchen wir auch den alten Eingang des Stollens und erfahren wie Bergleute hier früher arbeiteten.
Viel zu bald ist der Tag vorrüber und wir müssen den Heimweg antreten. Erschöpft aber glücklich klettern wir wieder in den Bus nach Hause. Dabei sind einige Rucksäcke unserer jungen Forscher deutlich schwerer zu tragen, als auf dem Hinweg...






